Geschichte


Der Beginn der Gästehäuser Hohe Rhön liegt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in den Jahren 1952/53. Damals hatte der Heimatlosenlagerdienst des CVJM das Gelände mit einem Haus, das ursprünglich der Firma Fichtel & Sachs als Fischzucht diente, von der Gemeinde Haselbach erworben.


Das Anliegen war, in den Lagern lebenden Flüchtlingen und Heimatvertriebenen christliche Freizeiten zu ermöglichen. Nach dem Erwerb wurde 1958 das "Waldheim" (das heutige Gästehaus) errichtet, dem 1965 ein Anbau zugefügt werden konnte.


Inzwischen war auch das alte, übernommene Haus, das als Freizeitheim diente, zu klein. Man riß es 1968 zum Teil ab und baute ein neues Freizeitheim. Der Aufbau der CVJM-Rhönheime, wie sie genannte wurden, stand von Anfang an unter der Leitung des damaligen Bundessekretärs des CVJM, Erich Zimmermann.

Nachdem sich die Heimatlosen und Flüchtlinge in die Gesellschaft integriert hatten, also das ursprüngliche Ziel erreicht worden war, stellte sich die Frage nach der weiteren Verwendung der Häuser. Dazu berief der CVJM Landesverband Bayern unter der Leitung von Karlheinz Eber Fritz und Kriemhild Schroth nach Bischofsheim, die bis dahin in Oberstdorf im Allgäu in einer ähnlichen Einrichtung Dienst taten. Mit dieser Berufung war zugleich der Auftrag verbunden, eine neue Konzeption für die Häuser zu entwickeln.


Am 1. Juli 1970 erfolgte die Übernahme der Leitung durch Ehepaar Schroth. In den nächsten vier Jahren entwickelten die Schroths eine Konzeption für die Mitarbeiter der Häusern. Diese beruhte auf dem Teamgedanken, das gemeinsame Leben auf Zeit wurde zur Lebens- und Arbeitsweise.

Von Anfang an ergab sich eine direkte Verbindung zur Studentenmission in Deutschland (SMD), die in den Jahren geschichtlich gewachsen ist. Die Häuser stehen heute auch der Arbeit und dem Auftrag der SMD zur Verfügung. Am 2. Februar 1975 wurde aus dem Kreis der Freunde der Gästehäuser Hohe Rhön und der SMD der Verein Christliche Tagungsstätte Hohe Rhön e.V. gegründet.


Dieser neugegründete Verein kaufte am 1. Januar 1977 das ganze Areal mit den Häusern und übernahm es als Träger. Im Sommer 1977 zogen Prof. Rohrbach und seine Frau Rose von Mainz nach Bischofsheim und arbeiteten lange Jahre in den Gästehäusern mit.
In diesen und den darauffolgenden Jahren erfolgte eine kontinuierliche Grundrenovierung: 1977 wurde der Schweinestall zu einer Kapelle umgebaut.Die Leiterwohnung wurde an das Freizeitheim angebaut, das "Prof. Rohrbach-Haus" für Referenten und Gäste fertiggestellt. 1981 konnte der Jugendspeisesaal erweitert werden.


1984 wurde ein Haus für die Mitarbeiter errichtet,das den Namen "Renschhaus" erhielt. 2 Jahre später, 1986 wurde der große Gästehaus-Anbau fertiggestellt, nicht zuletzt, um den geänderten Anforderungen Rechnung zu tragen. Er schuf wesentlich mehr Platz für Speisesaal und Tagungsräme, zudem wurden auch die Zimmer noch einmal modernisiert.

Das Außengelände der Gästehäuser wird 1998 grundlegend umgestaltet und erhält durch die Vorverlegung aller Parkplätze auf das freie Areal zwischen Camp-Gelände und Gästehaus parkähnlichen Charakter.

Durch den Ausbau des Dachbodens (1999) entstehen im zweiten/dritten Stock des G‰stehauses komfortable Familienzimmer im Maisonette-Stil mit insgesamt 15 zusätzlichen Betten. Mit den neuen Zimmern entsteht Raum für Familien, Raum für Kinder, denen wir uns in besonderer Weise verpflichtet fühlen.

Fortsetzung folgt ...


Seitenanfang