Das ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn,
einander Ruhe zu geben auf dem Wege
nach dem ewigen Zuhause. - Romano Guardini
Informationen zum Teilneubau des Freizeitheims
Im Glauben an einen großen Gott haben wir vor zwei Jahren mit der Planung begonnen, das Freizeitheim neu zu gestalten, damit sich Menschen wieder einladen lassen, hierher zu kommen.
Die Geschichte ist bis zum heutigen Tag ein Zeugnis für das Handeln Gottes. Immer wieder hat Gott eingegriffen und Gelingen und Ermutigung zum richtigen Zeitpunkt geschenkt.
Wir hatten beschlossen, das Freizeitheim um 1 Stockwerk aufzustocken und um 4 Meter zu verlängern, damit wir genügend Zimmer mit Dusche und WC unterbringen konnten, um möglichst keine Betten zu verlieren. Den Zeitraum hatten wir schon zwei Jahre zuvor mit ca. 4 Monaten angesetzt und blockiert. Im Oktober letzten Jahres wurde dann bei einem Gespräch mit Martin Rensch (Chef der Firma Rensch-Haus) deutlich, dass das nicht ausreichen würde. So haben wir den Baubeginn um zwei Monate vorverlegt. Das Datum für die Fertigstellung des Hauses lag schon fest – wir haben die Zimmer (die noch gar nicht gebaut waren) im neuen Freizeitheim ab 20. September 2011 fest vermietet. Gott hat vorgesorgt – die Wohnung im Rohrbachhaus wurde frei, weil Ehepaar Clackworthy im letzten Jahr nach Bad Kissingen umgezogen ist, und wir konnten die zwei Wohnungen über der Hackschnitzelheizung rechtzeitig fertig stellen, so dass wir mit diesen drei Wohnungen 2/3 der Betten kompensieren konnten, die durch den Bau des Freizeitheimes weggefallen sind.
Wegen der Brandschutzanforderungen und anderer Schwierigkeiten hat sich die Baugenehmigung hinausgezögert, wir bekamen die Genehmigung kurz vor den ersten Betonarbeiten – so dass wir zum geplanten Termin mit den Betonarbeiten für das neue Treppenhaus und den neuen Saal beginnen konnten.
Durch die Vorarbeiten für das geforderte Brandschutzkonzept und die Erstellung des Brandschutzkonzeptes ist sehr viel Zeit verloren gegangen, so dass innerhalb der letzten 3 Monate vor Baubeginn alle Dinge parallel geschehen mussten. Das Brandschutzkonzept musste noch umgesetzt werden, die Finanzierung musste aufgestellt werden. Pläne wurden noch einmal verändert und an den Brandschutz angepasst. Konstruktionspläne wurden erstellt und gleichzeitig haben verschiedene Planer die Ausschreibungen für die Haustechnik vorbereitet.
Die Zusage für die Finanzierung von 2/3 der geplanten Baukosten bekamen wir kurz vor Ostern, als das Freizeitheim bereits bis auf die Kellerdecke abgetragen war.
Die Netto-Baukosten wurden mit 2.100.000 Euro veranschlagt, davon sind 1.370.000 Euro durch ein günstiges KfW-Darlehen abgedeckt, aus fest zugesagten Spenden und Eigenleistung können wir mit 230.000 Euro rechnen, die verbleibenden 500.000 Euro sollen durch kirchliche Zuschüsse, Spenden, private zinslose Darlehen und Eigenleistung erbracht werden.
Das Haus ist nun wieder aufgerichtet . Von innen sind mehrere Firmen gleichzeitig dabei, die Haustechnik, den Trockenausbau und die Anschlussarbeiten zum Altbestand voranzutreiben, damit nächste Woche der Estrich eingebracht werden kann. Es geht jetzt mit großen Schritten voran, damit der Termin zur Fertigstellung, der 17. September, eingehalten werden kann.
An dieser Stelle möchte ich Sie von Herzen bitten, für den Bau zu beten und mitzuhelfen!
Rund 300.000 Euro müssen noch durch Spenden und private Darlehen finanziert werden, damit das Haus fertig werden und in den Dienst gestellt werden kann! Das Haus soll ein Segenshaus sein, in dem Gott Menschen begegnet und sie verändert!
Sie können finanziell mitbauen
(Es lohnt sich! Matthäus 19,29 / 2. Korinther 9,7):
durch eine Spende auf unser Spendenkonto:
EKK Kassel BLZ 520 604 10 Konto 1376
oder indem sie uns ein zinsloses Darlehen gewähren.
Wir freuen uns, Sie als unsere Gäste begrüßen zu dürfen!
Stefan und Anke Schroth
1. Juli 2011